Implantologie
Der erste Schritt ist eine umfassende Beratung und Diagnostik, bei der
festgestellt wird, ob eine Implantation möglich und sinnvoll ist.
Genaue Abklärung der Knochenverhältnisse mittels Röntgenbilder.
Die nächste Planungsphase beginnt mit der Abdrucknahme des Gips- modells,
das Aufschluss über Knochenbreite und Kieferzustand gibt.
Es erfolgt die operative Vorbereitung des Kieferknochens für die geplante
Position und Größe des Zahnimplantats.
Eine Röntgenkontrolle stellt sicher, dass die Position in Ordnung ist
und der Implantatkörper mit sicherem Halt eingebracht werden kann.
Je nach gewählter Methode wird nach Einsetzen des Implantats das Zahnfleisch
wieder geschlossen um die Implantatstelle heilen zu lassen (geschlossene Methode), oder es wird bereits
ein Pfosten zur direkten Zahnfleischformung aufgesetzt (offene Methode).
Bis zur festen Einheilung der Implantate wird eine provisorische Prothese
oder Brücke benötigt, die eine ausreichende Kaufunktion und Ästhetik für die Übergangszeit sicherstellt.
Dieses Provisorium soll auch das einheilende Implantat vor Überlastung schützen.
Hierfür gibt es je nach Ausgangssituation verschiedene Möglichkeiten.
Bei unkomplizierten Implantaten reichen etwa 6-12 Wochen aus um eine genügende
Implantatstabilität für das Tragen von Zahnersatz zu erreichen. Mit weiteren Röntgen- aufnahmen und einem Festigkeitstest
(Periotest) erhält man zusätzliche diagnostische Sicherheit über die Einheilung der Zahnimplantate.